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Erstes Wiener Gusseisen Museum

Die Geschichte der öffentlichen Beleuchtung auf dem Heldenplatz sowie im Volks- und Burggarten

Auf dem heute dem Bund gehörenden, ehemals ärarischem Vorfeld der Wiener Hofburg, das seit 1864 durch ein eisernes Gitter gegen die Ringstrasse abgeschirmt ist, erstreckten sich zu Beginn des 19. Jahrhunderts ausgedehnte Festungswerke (Abb. 5). Ihre Sprengung durch die Franzosen im Jahr 1809 und ihre anschliessende Abtragung waren Anlass zur Errichtung neuer Gräben und Wälle, des Theseustempels (1823), des neuen Burgtores (1824) und gärtnerisch gestalteter Zonen (bis 1825), bei deren Anlage die heutige Dreiteilung in Volksgarten, äusseren Burgplatz (Heldenplatz) und Kaisergarten (Burggarten) schon festgelegt war .


Abb5: Ausschnitt aus dem historischen Grundriss von Wien, Stich von Joh. Mansfeld,1802

 

Mit freundlicher Genehmigung von Hr. Prof. Mag. Martin Kupf
Auszug aus der Zeitschrift "Steine sprechen" der österreichischen Gesellschaft für Denkmal- und Ortsbildpflege.
 


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